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Kleine Figuren und Tierchen, Landschaften mit eindrucksvollen Himmeln, in der Ferne ein paar Bäume oder sind das doch eher Zwerge? Dann wieder eine Malerei, die ganze abstrakt ist und keine Figur erkennen lässt. Da stellt sich mir die Frage: wie entsteht eines Deiner Bilder?
Für mich fängt das Malen schon beim Farben mischen an: ich arbeite mit Ölfarben, die ich mir selbst anmische und so nach meinen Vorstellungen genau zusammenstelle. Bevor ich mit dem Malen selbst beginne, habe ich eine gewisse Komposition im Kopf, die ich anfänglich verfolge. Während des Malens lege ich das Bild dann auf den Boden, dann stelle ich es wieder senkrecht oder kopfüber, dadurch entstehen neue Blickwinkel. Ich habe den Anspruch als Malerin, dass das Bild mich selbst auch immer wieder überraschen soll. Die Figuren tauchen während des Malens einfach auf. Manche Bilder benötigen sie, manche nicht. Mir ist ebenfalls wichtig, Malereien zu schaffen, die nicht narrativ, sondern assoziativ für den oder die jeweilige_n Betrachter*In sind.

Astrid Rausch Malerin
links: Maestro, 160x160cm, Öl auf Leinwand, 2014
rechts: ohne Titel, 160x160cm, Öl auf Leinwand, 2020
oben: Polar VI , 45x45cm, Öl auf Leinwand, 2019
Dinner with a bird 50x50cm, Öl auf Leinwand, 2020
Dinner with a bird 50x50cm, Öl auf Leinwand, 2020

Was bedeutet die Malerei für dich? Warum hast du dieses Medium gewählt?
Mich interessiert an der Malerei die Malerei selbst, das heißt der Prozess des Malens. Ich habe eine gewisse Skepsis gegenüber den gängigen Vergleichen wie „Zeichnen ist wie Denken mit der Hand“, da ich sie zu allgemein finde. Die Malerei ist für mich eine eigene Welt mit einer eigenen Sprache, die sich in solchen Phrasen nicht formulieren lässt.

Die Malerei ist für mich eine eigene Welt mit einer eigenen Sprache, die sich in solchen Phrasen nicht formulieren lässt.

Vor deinem Studium an der Akademie hast du Psychologie studiert. Hat dies Einfluss auf Deine Arbeiten?
Das Psychologiestudium hat sicherlich einen Einfluss auf mein Leben im Allgemeinen. Die Annahme, dass meine Bilder mein Inneres ausdrücken, trifft jedoch nicht zu. Ich hatte Interesse an der Psychologie und habe dieses Fach studiert, danach kam die Malerei.

Wie hat sich im Laufe der Zeit deine Arbeit verändert?
Am Sujet hat sich gar nicht so viel verändert, ich war immer eine abstrakte Malerin. Früher habe ich viel mit Eitempera gemalt, diese Technik habe ich seit kurzem wieder für mich entdeckt. Und auch der Humor hat immer schon eine Rolle gespielt, was sich auch in den Titeln der Werke widerspiegelt: manche Figuren verdrehen die Augen, schauen schräg aus oder ziehen Grimassen. Manche Betrachter*Innen meinen, dass sie unheimlich aussehen, dabei finde ich es gerade amüsant, wenn einer komisch dreinschaut.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Weitermalen.

Astrid Rausch – www.instagram.com/astrid_rausch

Das Ausstellungskonzept Nabe wurde als Teil einer raumgreifenden Installation für die Parallel Vienna geschaffen. Die gebaute Ausstellungshöhle bearbeitet hierbei als prophetisches Orakel.

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In der an die physischen Belastungsgrenzen heranreichenden, zwölfstündigen Performance Lebens-Zeit erforscht der Künstlers und Performers Mathias Hanin das Phänomen des „In der Welt sein“.

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„Der Tümpel von Zwickledt“, der Titel des letzten eigenständigen Mappenwerks Alfred Kubins dient mir als Ausgangs- und Zielpunkt für mein eigenes Hinabtauchen in unbekannte Sphären.